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Wasserbetten

Ein Wasserbett als Schlafmöglichkeit wird in der letzten Zeit immer beliebter, denn dieses hat im Gegensatz zu normalen Betten viele Vorteile. Vor allem die totale Körperentspannung beim Liegen bringt viele Käufer dazu, sich ein Wasserbett anzuschaffen. Anders als bei herkömmlichen Betten gibt es beim Wasserbett keinerlei Druckpunkte im Schulter- und Beckenbereich, was einen sehr hohen Liegekomfort ermöglicht. Zudem verfügen viele Wasserbetten über eine integrierte Heizung, was eine entspannende Wärme hervorruft. Auch die Oberfläche der Matratze ist durch abwaschbare Auflagen sehr viel hygienischer als bei normalen Betten. Vor allem Allergiker profitieren von dieser hohen Hygiene. Hautschuppen oder Haare haben beim Wasserbett keine Chance, sich im Inneren der Matratze zu sammeln. Dadurch halten diese Matratzen auch wesentlich länger als herkömmliche Matratzen.

Besonders für Menschen mit Rückenleiden ist die Anschaffung eines Wasserbettes sinnvoll. Die Matratze passt sich genau der Körperform an, so wird der Rücken bestmöglich unterstützt. In Kombination mit der Wärme des Wasserbettes kann dieses also dazu beitragen, Rückenprobleme zu lindern oder gar vollständig zu beseitigen.
Auch für Kinder sind Wasserbetten bestens geeignet, da gerade in der Wachstumsphase der Rücken unterstützt werden muss.

Wer sich für die Anschaffung eines Wasserbettes entscheidet, sollte zunächst die verschiedenen Arten kennen. Grundsätzlich unterscheidet man drei Arten von Wasserbetten. Die so genannte Schlauch-Wassermatratze benötigt nur wenig Wasser und kann sogar auf einen herkömmlichen Lattenrost gelegt werden. Eine inzwischen veraltete Version des Wasserbettes ist das Hardside-Wasserbett. Die Wassermatratze wird hier in einen stabilen Rahmen aus Holz oder Metall gelegt. Am meisten verbreitet ist mittlerweile das Softside-Wasserbett. Der äußere Rahmen besteht bei diesem Wasserbett aus Schaumstoff. Die meisten Modelle lassen sich einfach in einen vorhandenen Bettrahmen einbauen.

Ganz entscheidend bei einem Wasserbett ist auch die Heizung; diese besteht aus einer Heizmatte und einem Thermostat, welches sich außerhalb des Bettes befindet. Moderne Waserbetten verfügen über einen Wärmesensor, der elektronisch geregelt ist. Vorsicht ist bei einem längeren Stromausfall von etwa zwei Tagen geboten. Dann würde das Wasser im Bett merklich abkühlen und zum Schlafen zu kalt sein. Ein kurzer Stromausfall von wenigen Stunden tut der Wärme allerdings keinen Abbruch, da das Wasser nur sehr langsam abkühlt.

Wassermatratzen werden mit ganz normalem Leitungswasser gefüllt. Für die Erstbefüllung empfiehlt es sich, lauwarmes Wasser zu verwenden, da sonst der Aufheizprozess zu lange dauern würde. Destilliertes Wasser muss nicht unbedingt verwendet werden, jedoch empfiehlt sich etwa einmal im Jahr die Behandlung des Wassers mit einem Conditioner. Solange der Standort des Bettes, etwa bei einem Unzug, nicht gewechselt wird, muss das Wasser im Bett auch nicht gewechselt werden.
Auch die Oberfläche der Wassermatratze sollte regelmäßig gereinigt werden. Auflagen und Bezüge können meist problemlos in der Waschmaschine gewaschen werden.

Viele potentielle Käufer eines Wasserbettes stellen sich die Frage, ob eventuell Wasser aus dem Bett austreten kann. Bei modernen Betten kommt dies kaum vor, da die Schweißnähte perfekt genäht und die Enden zusätzlich verstärkt sind. Zudem ist um die Matratze eine Sicherheitsfolie angebracht, welche eventuell austretendes Wasser sofort auffängt.

Ganz entscheidender Nachteil eines Wasserbettes ist natürlich der Anschaffungspreis, denn dieser liegt deutlich höher als der normaler Betten. Auch mit einem erhöhten Stromverbrauch muss aufgrund der integrierten Heizung gerechnet werden. Zum Anschaffungspreis kommen in der Regel noch die Kosten für die Montage hinzu; diese sind im Kaufpreis meist nicht enthalten. Auch für Laien ist es aber dank gut verständlicher Montageanleitungen einfach, ein Wasserbett selbst aufzubauen. Die reine Montage des Bettes dauert nur etwa zwei Stunden. Wesentlich mehr Zeit beansprucht das Füllen des Bettes mit Wasser; dies ist abhängig vom Wasserdruck im Haus.

Beim Kauf eines Wasserbettes sollte man unbedingt auf namhafte Hersteller achten, um keine bösen Überaschungen zu erleben. Schon ab 750 Euro bekommt man ein qualitativ hochwertiges Wasserbett. Unter diesem Preis sollte man sich kein Wasserbett anschaffen, da diese dann meist aus Osteuropa oder Asien stammen und qualitativ minderwertig sind.
Es sind auch durchaus Wasserbetten für etwa 5.000 Euro erhältlich; diese halten natürlich dementsprechend länger.